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CHE-Prognose über die Studienkapazitätsüberschüsse und -defizite in den Bundesländern bis zum Jahr 2020

Zentrales Ergebnis der Studie ist, dass es Bundesländer geben wird, in denen die Nachfrage nach Studienplätzen das Angebot übersteigt, und solche, bei denen eine geringere Nachfrage vorhanden sein wird. Ab 2008/2009 entstehen in den neuen Bundesländern einschließlich Berlin überwiegend Studienplatzkapazitäten, wohingegen in den alten Bundesländern weitestgehend Defizite an Studienplätzen bestehen. Diese Defizite erstrecken sich mit der Ausnahme von Hamburg und dem Saarland bis zum Jahr 2020.
Die Studie zeigt zum einen, dass die Überkapazitäten im Gegensatz zu den Unterkapazitäten erst ab 2009 zum Tragen kommen. Zum anderen wird deutlich, dass die Unterkapazitäten der alten Bundesländer weitaus größer sind als die Überkapazitäten der neuen Bundesländer. Entsprechend verläuft der Saldo zwischen Überschuss  und Defizit an Studienanfängern bis zum Jahr 2019 im negativen Bereich. In Zahlen bedeutet dies, dass ab 2013 die Länder mit Studienplatzüberschüssen jährlich ca. 20.000 Studienplätze für Studienanfänger aus Ländern mit Studienplatzdefiziten zur Verfügung stellen könnten. Angesichts des Überhanges der Studienplatzdefizite können die neuen Bundesländer jedoch nur etwa ein Viertel bis ein Drittel der national notwendigen zusätzlichen Studienplätze bereitstellen. Insgesamt fehlen somit in den Jahren 2006 bis 2014 zwischen 23.000 und 62.000 Studienanfängerplätze pro Jahr, bis 2017 werden noch rund 10.000 Studienanfängerplätze jährlich benötigt.

CHE-Prognose der Studienkapazitätsüberschüsse und -defizite in den Bundesländern bis zum Jahr 2020













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