
"Wenn die Hochschulen beim Aufbau von Exzellenzzentren mit internationaler Ausstrahlung ihre tragende Rolle spielen sollten, erklärte der HRK-Präsident, brauchten sie Stärkung vor allem in vier Bereichen: 1. geeignete Förderinstrumente für den wissenschaftlichen Nachwuchs, 2. mehr Spielräume für die Berufung exzellenter Wissenschaftler(innen), 3. institutionelle Autonomie etwa bei Personal und Zulassungen sowie 4. verlässliche Rahmenbedingungen vor allem bei der Grundfinanzierung durch die Länder.
In der Allianz-Entschließung heißt es unter anderem: "Die Hochschulen sind der wichtigste Knotenpunkt im Wissenschaftssystem sowohl in der Forschung als auch in der Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses. ... Aufgrund ihrer besonderen Stellung und ihrer aktuell und strukturell schwierigen Finanzlage bedürfen die Hochschulen dringend einer besonderen Förderung." Das Papier stellt darüber hinaus eine stärkere Wettbewerbsorientierung aller öffentlich finanzierten Forschungseinrichtungen in den Vordergrund. Bei der Diskussion um die Kompetenzverteilung bei Forschungsförderung und Hochschulbau zwischen Bund und Ländern plädieren die Wissenschaftsorganisationen für eine inhaltlich begründete Debatte in der Bundesstaatskommission.