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"Auf dem Weg nach Europa" - Förderung der Hochschulreform in Südosteuropa


Der Arbeitsbereich Internationale Angelegenheiten der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) unterstützt seit vielen Jahren auf vielfältige Weise die Hochschulreform in Südosteuropa: durch Hilfe bei der Einführung des Bologna-Prozesses, bei der Einführung innovativer Studiengänge, bei der regionalen Vernetzung und der Heranführung der Hochschulen der Region an europäische Standards in Forschung und Lehre. Hierbei verwendet die HRK sowohl deutsche als auch europäische öffentliche Fördermittel, daneben wird sie auch von privaten Stiftungen (z. B. Gemeinnützige Hertie-Stiftung, Haniel Stiftung) sowie Wirtschaftsunternehmen (z. B. Siemens AG, Consulting AG) in ihrer Arbeit unterstützt.

Eine ausführliche Darstellung des Engagements der HRK in Südosteuropa, d. h. der Geschichte und der Ziele, findet sich hier.


Informationen zu geförderten Veranstaltungen finden sich hier.


In den vergangenen Jahren geförderte Projekte in Südosteuropa:

• Seit 2001: Die HRK initiierte die Belebung der Kontakte zwischen deutschen und mazedonischen Hochschulen, zunächst insbesondere im Bereich des Erdbebeningenieurwesens, seit 2004 auch im Bereich der Einrichtung praxisbezogener Studiengänge. Parallel dazu unterstützte sie gemeinsam mit der Soros-Stiftung die institutionelle Evaluation mazedonischer Hochschulen durch die European University Association (EUA). In den letzten Jahren engagierte sich die HRK insbesondere bei dem Aufbau der Staatlichen Universität Tetovo.

• Seit 2000: Die HRK initiierte und unterstützte die grenzüberschreitende Hochschulzusammenarbeit am Shkodra-See zwischen Albanien und Montenegro, die sich inzwischen unter dem Namen EULIMNOS etabliert hat und verschiedene Teilprojekte umfasst.

• Seit 2000: Die HRK initiierte und koordinierte das "Bulgarisch-Rumänische Interuniversitäre Europazentrum (BRIE)", das mit deutschen öffentlichen Mitteln sowie mit Mitteln von Stiftungen und Unternehmen gefördert wird und die Masterstudiengänge "European Public Administration" und "Europa-Studien" anbietet.

• Seit 1999: Aus deutschen Mitteln des Stabilitätspaktes für Südosteuropa wird die Reform des Hochschulwesens in Südosteuropa in zahlreichen Einzelprojekten gefördert. Die HRK erhält dafür seit 2000 Stabilitätspaktmittel des Auswärtigen Amts (AA). Von 1999 bis 2003 stellte auch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) der HRK Stabilitätspaktmittel für diesen Zweck zur Verfügung.

Eine ausführliche Darstellung der geförderten Projekte in Südosteuropa findet sich hier.


Weitere Projektaktivitäten in den vergangenen Jahren:

• 2007 - 2008: Twinning-Light-Projekt "Assistance to the Ministry of Civil Affairs to improve capacity to undertake European Integration tasks at EHEA and cooperation with the BiH Rectors' Conference" in Bosnien und Herzegowina (Vertragsnehmer: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Mitwirkung im Projekt- und Finanzmanagement: Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) GmbH, Durchführung: HRK)

Informationen zu weiteren Projektaktivitäten der HRK in Südosteuropa finden sich hier.