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European Foundation for Quality Management (EFQM)



Das nach dem TQM-Prinzip arbeitende EFQM-Modell bietet mit seiner offen gehaltenen Grundstruktur die Möglichkeit, den Fortschritt einer Organisation in Richtung "Excellence" zu bewerten. Es beruht auf der Prämisse: Exzellente Ergebnisse im Hinblick auf Leistung, Kunden, Mitarbeiter und Gesellschaft werden durch eine Führung erzielt, die Politik und Strategien mit Hilfe der Mitarbeiter, Partnerschaften, Ressourcen und Prozesse umsetzt.

Im Kern basiert das EFQM-Modell auf einer Selbstbewertung der Mitglieder einer Organisation/Institution. Es ist also ein strukturiertes Konzept, das regelmäßig, systematisch und umfassend die Tätigkeiten und Ergebnisse in einem Arbeitsbereich überprüft. Dabei ist es das Ziel, kontinuierliche Verbesserung zu erreichen und dauerhafte Spitzenleistungen zu erzielen.

Durch den Selbstbewertungsprozess werden die Stärken und Verbesserungspotenziale einer Organisation deutlich sichtbar. Nach dem Beurteilungsprozess werden Verbesserungspläne realisiert und deren Fortschreiten regelmäßig überwacht. Bei Bedarf werden die erforderlichen Konsequenzen gezogen. Während der Anwendung des EFQM-Modells lernen die Organisationen, was Excellence für sie bedeutet, welche Fortschritte sie auf dem Weg zur Excellence bereits gemacht haben, welchen Weg sie noch vor sich haben und wie sie im Vergleich mit anderen abschneiden.

Durch die konsequente Konzentration auf eine ständige Verbesserung kann das EFQM-Modell als Anregung für ein hochschulweites Qualitätssicherungssystem zur Schaffung der bestmöglichen Voraussetzungen für Studium, Forschung und Lehre dienen.