
Im Kern basiert das EFQM-Modell auf einer Selbstbewertung der Mitglieder einer Organisation/Institution. Es ist also ein strukturiertes Konzept, das regelmäßig, systematisch und umfassend die Tätigkeiten und Ergebnisse in einem Arbeitsbereich überprüft. Dabei ist es das Ziel, kontinuierliche Verbesserung zu erreichen und dauerhafte Spitzenleistungen zu erzielen.
Durch den Selbstbewertungsprozess werden die Stärken und Verbesserungspotenziale einer Organisation deutlich sichtbar. Nach dem Beurteilungsprozess werden Verbesserungspläne realisiert und deren Fortschreiten regelmäßig überwacht. Bei Bedarf werden die erforderlichen Konsequenzen gezogen. Während der Anwendung des EFQM-Modells lernen die Organisationen, was Excellence für sie bedeutet, welche Fortschritte sie auf dem Weg zur Excellence bereits gemacht haben, welchen Weg sie noch vor sich haben und wie sie im Vergleich mit anderen abschneiden.
Durch die konsequente Konzentration auf eine ständige Verbesserung kann das EFQM-Modell als Anregung für ein hochschulweites Qualitätssicherungssystem zur Schaffung der bestmöglichen Voraussetzungen für Studium, Forschung und Lehre dienen.