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Benchmarking



Der Begriff „Benchmarking“ bezeichnet einen Prozess, bei dem verschiedene Geschäftsbereiche eines Unternehmens mit denen anderer Unternehmen verglichen werden. Dabei werden Prozesse, Methoden und Praktiken systematisch verglichen und es werden Stärken und Schwächen aufgezeigt. So können dann Prozesse und Methoden der Besten des jeweiligen Gebietes erkannt und gegebenenfalls übernommen werden („Best Practice“).

Der Hochschulbereich hat diese Methode seit nunmehr über zehn Jahren für sich entdeckt und nutzt Benchmarking ebenfalls zur Optimierung und qualitativen Verbesserung von Verwaltung, Forschung und Lehre.

Universitäten und auch Fachhochschulen suchen dazu bei anderen Hochschulen nach Vorbildern, die sie übernehmen können und organisieren sich in Benchmarking-Clubs. Zentrales Anliegen ist es dabei, durch Vergleiche voneinander zu lernen, z.B. zum Netz Benchmarking G 21 - Qualitätsinitiative großer Universitäten oder zum Benchmarking Club Technische Universitäten zusammengeschlossen.

Für den Bereich Verwaltung bietet das Hochschul-Informations-System (HIS) seit Juli 2005 ein Informationsportal an. Hier können Hochschulverwaltungen u. a. Benchmarkingpartner suchen und sich über kennzahlen-orientierte Verfahren und prozessorientierte Verfahren informieren.

Tagung "Qualitätsparameter und Leistungsindikatoren als Instrumente der Hochschulentwicklung", 24./25.1.2005 in München; dokumentiert in: Beiträge zur Hochschulpolitik 1/2006 Band I