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Hochschulanschrift:
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Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) |
| Bologna-Beraterin der Hochschule: |
Christine Burbulla Große Scharrnstrasse 59 |
Informationen zum Projekt
Informationen zum Bologna-Prozess an der Hochschule
Aktivitäten
Informationen zum Projekt
Wir wollen versuchen, die beiden Gründungs- und Kernaufträge der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) – Internationalisierung und Interdisziplinarität – mit Hilfe der Strukturen des Bolognaprozesses noch klarer umzusetzen und noch studierbarer zu machen.
Aufgrund des hohen Grades der Internationalisierung des Studienbetriebes der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) ist es von großer Bedeutung, die Studienstrukturen so international kompatibel wie möglich zu gestalten. Zum einen hat die Viadrina 40% nichtdeutsche Studierende aus insgesamt 75 Ländern. Ein vergleichsweise großer Teil davon studiert grundständig an der Viadrina. Der andere Teil sind Austauschstudierende, die im Rahmen von über 150 Sokrates- oder anderen bilateralen Austauschbeziehungen an die Viadrina kommen. Zum anderen gehört bei einem großen Teil der Studienprogramme der Viadrina ein Auslandsaufenthalt der Studierenden in einem nichtdeutschsprachigen Land zum Pflichtprogramm.
Die Umwandlung der Diplomstudiengänge ebenso wie die Entwicklung neuer Bachelor- und Masterprogramme bedürfen, das hat die erste Phase der Einführung neuer Studienprogramme gezeigt, einer gesamtuniversitären Rahmensetzung. Die Hochschulleitung, gesteuert von der Vizepräsidentin für Lehre, ist federführend, aus den Vorstellungen der Fakultäten auf der einen und dem gesamtuniversitären Leitbild auf der anderen Seite eine klare Zielsetzung für die Entwicklung neuer Studiengänge zu formulieren.
Die Juristische Fakultät kann ihren Staatsexamensstudiengang aufgrund der gesetzlichen Rahmenbedingungen zur Zeit nicht in ein gestuftes Modell umwandeln. Jedoch gibt es an der Juristische Fakultät, neben dem Engagement in den disziplinären und interdisziplinären Masterprogrammen, einen der spezifischen internationalen Struktur der Viadrina zu verdankenden gestuften Studiengang, den Bachelor und Master of German and Polish Law. Darüberhinaus wird der Masterstudiengang Mediation angeboten, weitere Masterangebote werden folgen.
Die Einführung der ersten gestuften Programme sowie die Ersetzung des Kulturwissenschaftlichen Diploms durch ein BA-/MA-Modell sind lange genug her, als dass sie bereits erste evaluierbare Ergebnisse zeitigen und – und das ist entscheidend – Handlungs- und Reformbedarf deutlich wird. Das gilt vor allem für die Masterphase der Kulturwissenschaftlichen Fakultät: der aus dem Diplom hervorgegangene relativ breite Master Kulturwissenschaften hat sich als dysfunktional erwiesen und die Fakultät zu einer Reformdiskussion über ihre gesamte Masterphase im disziplinären wie interdisziplinären Bereich veranlasst.
Zwei Besonderheiten kommen für die Viadrina hinzu:
Zwar sind für alle Bachelor- und Masterprogramme der Viadrina die Studienstrukturen modularisiert und in das ECTS-System eingefügt; das, was unter Modularisierung und ECTS-Strukturen aber substantiell verstanden wird, ist immer noch sehr unterschiedlich.
Das Diploma Supplement als ein Kerndokument befindet sich in der Implementierungsphase.
Eine große Herausforderung ist die Konzeptionierung und Implementation dauerhafter Strukturen für Akkreditierung und Evaluation. Es gibt bereits Ansätze, die einer Systematisierung und Verstetigung bedürfen. Ein internet-gestützes System mit passwortgeschütztem internen Arbeitsbereich ist in Vorbereitung begriffen sowie ein Plan für die Bündelung von Akkreditierungsverfahren.
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Aktivitäten
Veranstaltungen
Ein universitätsinterner Workshop zum Thema Schlüsselqualifikationen in den Kulturwissenschaften und Implementation eines disziplinenübergreifenden Gesamtkonzepts befindet sich in der Planungsphase.
Arbeitskreise
Der Bologna-Reformprozess ist Gegenstand in universitätsinternen Arbeitsgruppen.